Korean BBQ zuhause: Der komplette Guide für Anfänger

Korean BBQ zuhause

Was ist Korean BBQ? Korean BBQ (koreanisch: Gogi-gui, 고기구이) ist mehr als nur Grillen – es ist ein Erlebnis. Fleisch wird direkt am Tisch auf einem Grill zubereitet, in Salatblätter gewickelt und mit Saucen, Knoblauch und Beilagen gegessen. In Korea ist es die beliebteste Art, mit Freunden und Familie zusammen zu essen. Und das Beste: Du kannst es zuhause genauso gut machen wie im Restaurant.

Was brauchst du für Korean BBQ zuhause?

Der Grill:

  • Koreanischer Tischgrill (ab ca. 30 Euro) – die authentischste Option. Gibt es elektrisch oder für Gaskocher.
  • Grillpfanne / Plancha – funktioniert auf dem Herd, weniger Rauch als offener Grill.
  • Normaler Grill / Kugelgrill – geht auch, nur eben nicht am Tisch.
  • Raclette-Grill – die deutsche Notlösung, funktioniert erstaunlich gut.

Tipp: Egal welchen Grill du verwendest – gute Belüftung ist wichtig. Korean BBQ macht Rauch. Fenster auf oder im Sommer draußen grillen.

Die 3 klassischen Korean BBQ Fleischsorten

  • Samgyeopsal (삼겹살) – Schweinebauch: Der absolute Klassiker. Dicke Scheiben, ungemariniert, werden am Tisch knusprig gegrillt. Das Fett brutzelt, die Ränder werden kross. Wird in Salatblätter gewickelt mit Ssamjang-Sauce und rohem Knoblauch.
  • Bulgogi (불고기) – Mariniertes Rindfleisch: Dünn geschnittenes Rindfleisch in einer süßen Sojasauce-Marinade mit Birne und Sesam. Wird schnell gegrillt und schmeckt auch Leuten die sonst kein koreanisches Essen mögen.
  • LA Galbi (LA 갈비) – Marinierte Rinderrippen: Dünn geschnitten, süß mariniert, grillt in 2-3 Minuten. Das Premium-Stück beim Korean BBQ.

Die Beilagen: Ohne Banchan kein BBQ

In Korea kommt das Fleisch nie allein. Diese Beilagen gehören auf jeden Korean BBQ Tisch:

  • Kimchi – Pflicht. Am besten unser Killer Kimchi, das du auch kurz mit auf den Grill legen kannst.
  • Ssamjang – Die BBQ-Dipping-Sauce aus Doenjang und Gochujang. Ohne Ssamjang kein Korean BBQ.
  • Salatblätter – Butterkopfsalat oder Sesamblätter (Perilla) zum Einwickeln.
  • Roher Knoblauch – In Scheiben geschnitten, roh aufs Fleisch im Wrap. Ja, wirklich roh.
  • Frische Chilischoten – Grüne koreanische Chilis (Cheongyang-Gochu) zum Reinbeißen.
  • Sigeumchi Namul – Koreanischer Spinatsalat als leichte Beilage.
  • Corn Cheese – Mais mit Käse, direkt in einer kleinen Pfanne auf dem Grill.
  • Oi Muchim – Scharfer Gurkensalat als frischer Kontrast.

Der Ablauf: So läuft Korean BBQ ab

  • 1. Alles vorbereiten: Fleisch marinieren (Bulgogi mindestens 2 Stunden vorher), Banchan zubereiten, Salatblätter waschen, Saucen anrühren.
  • 2. Tisch eindecken: Grill in die Mitte, Banchan drumherum. Jeder bekommt eine Schale Reis, Stäbchen und einen kleinen Teller.
  • 3. Grillen: Samgyeopsal zuerst (braucht am längsten). Mit einer Schere auf dem Grill in mundgerechte Stücke schneiden – ja, eine Schere. Das ist in Korea völlig normal.
  • 4. Wraps bauen: Salatblatt in die Hand, Reis drauf, Fleisch drauf, Ssamjang, Knoblauch, Kimchi – alles zusammenfalten und in einem Bissen essen.
  • 5. Nachschub: Bulgogi und Galbi kommen als nächstes auf den Grill. Zwischendurch immer wieder Banchan nachfüllen.

Einkaufsliste: Korean BBQ für 4 Personen

  • 600g Schweinebauch (Samgyeopsal-Schnitt, ca. 1cm dick)
  • 400g Rindfleisch für Bulgogi (dünn geschnitten)
  • Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch, Birne/Apfel (für die Marinade)
  • 2 Köpfe Butterkopfsalat
  • Ssamjang (oder Doenjang + Gochujang mischen)
  • 1 Knoblauchknolle
  • Kimchi – z.B. unser Killer Kimchi
  • Reis (4 Portionen)
  • Frühlingszwiebeln, Sesamsamen
  • Optional: Corn Cheese Zutaten, Gurkensalat

Alles da? Dann ab an den Grill. Korean BBQ ist das geselligste Essen das es gibt – laut, lustig und lecker. Und mit einem Killer Kimchi auf dem Tisch wird es komplett. Hier bestellen.

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